Material - polimodul

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Material

Polimodul









Totalschaden am Dienstfahrzeug durch seitlichen Heckaufprall mit so starker Deformierung, dass auch das Polimodul beschädigt wurde:



Deutlich Beschädigungen an den Seitenteilen, die entlang den Konstruktionskanten gebrochen sind:

Holz splittert — und ist damit ungeeignet für den Einbau in Dienstfahrzeuge

- so die Aussage einiger Sachverständiger in der Polizei, beruhend auf einem Ereignis aus dem Jahre 1992. Damals splitterte eine flächig eingebaute und eingepasste Tischlerplatte bei einem Verkehrsunfall.

Die von uns verwendeten Siebdruck– oder Multiplexplatten haben jedoch einen völlig anderen Materialaufbau. Verwendung finden 12mm starke Platten mit 9 kreuzweise verleimten Furnierlagen, an der Oberfläche versiegelt durch einen Phenolharzfilm (imprägniertes Trägerpapier). Die filmbeschichteten Oberflächen sind glatt, glänzend und hart. Sie widerstehen Abrieb, Wetter, Feuchtigkeit, üblichen Chemikalien, verdünnten Säuren und Alkali. Die Oberflächen sind einfach mit Wasser zu reinigen, auch mit Dampfstrahl. Die Schnittkanten sind durch Klarlack gegen Feuchtigkeit geschützt.

Der verwendete wasserfeste Leim entspricht den gängigen Normen, die Formaldehyd-Emission der Platten entspricht den Anforderungen nach E1 bzw. der Klasse A gemäß EN 1084. Die Platten sind schwer entflammbar und in die Brandklasse B eingestuft, sie entsprechen damit den Anforderungen für den Fahrzeugbau.

 

Umfangreiche eigene Tests auf einer 200-Tonnen-Presse haben ergeben, dass die Platten unter großem Druck brechen und dass dabei auch scharfkantige Bruchstellen entstehen. Eine Splitterbildung wurde bei den gesamten Versuchen (siehe auch Videodokumentation) nicht beobachtet. Testate mit Sollbruchstellen durch Sägeeinschnitte in verschiedenen Winkeln und verschiedener Anordnung brachen immer an diesen Schnittkanten und zeigten weitere interessante Ergebnisse. Diese wurden insbesondere bei der Konstruktion der Polimodule für Van‘s umgesetzt.  Die Seitenteile brechen an den Sollbruchstellen und drücken die Module entlang den konstruktiven Verleimungen auseinander— keine Splitterbildung und wenig scharfkantige Bruchstücke sind das Ergebnis.  


Sollbruchstellen bei den Vito-Seitenteilen verhindern eine Splitterbildung - auch hier brechen die Platten an den Konstruktionslinien und sollbruchstellen:

Hoher seitlicher Druck ließ die äußere Wand des linken Seitenteiles brechen:

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